Geschichte

Grüne, mit Obstbäumen bepflanzte Wiesen und Bergäcker umsäumen die Gehöfte und der zunächst sanft ansteigende Weg führt den Staatswald immer steiler den Berg hinauf. Mächtige Fichten stehen an den Hängen. Nach ca. 1.200 m Wegstrecke öffnet sich das Tal wieder und grüne Wiesen und Weideflächen, sowie Ackerland, bieten uns ein Bild wie wir es im Hochschwarzwald nicht schöner finden könnten.

 

Mitten in einer kleinen Mulde, am Ende des Tales auf ca. 450m Höhe, liegt der Kapelleck-Hof. Der Name des Hofes gibt schon einen Hinweis, dass eine Kapelle bei der Namensgebung für diesen Zinken mitgewirkt hat.

 

Nach der alten Sage wurde vor langer Zeit eine Edelfrau von Schloss Staufenberg von Wölfen verfolgt. In ihrer Not rettete sie sich auf einen Baum. Nachdem die hungrigen Wölfe nicht weichen wollten, gelobte die Edelfrau an dieser Stelle ein Kapelle zu errichten, wenn sie vor den Wölfen gerettet würde. Tatsächlich entfernten sich die Wölfte.

 

Die Edelfrau errichtete aus Dankbarkeit für ihre Rettung die beschriebene Kapelle. Gleich neben der ehemaligen Kapelle steht heute der Kapelleck-Hof, der seinen Namen auch von dieser Kapelle ableitet.

 

Die Wolfskapelle wurde 1873 nach einer Verfügung des Großherzoglichen Oberamts Offenburg wegen Baufälligkeit abgebrochen. Zur Erinnerung an diese alte Geschichte und die Kapelle wurde 2004 ein Gedenkstein errichtet.

 

Quelle:

http://www.museum-durbach.de/heiteres-und-geschichtliches/die-wolfskapelle.html

http://www.museum-durbach.de/heiteres-und-geschichtliches/die-wolfskapelle.html

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